Kastration


Nicht zu verwechseln ist die Kastration (Gonadektomie), bei welcher die Keimdrüsen entfernt werden, mit der Sterilisation, bei welcher Samenleiter (Männchen) oder Eileiter (Weibchen) durchtrennt werden.

Bei männlichen Tieren werden bei der Kastration die Hoden (Orchiektomie), bei den weiblichen Tieren die Eierstöcke entfernt. Bei Weibchen unterscheidet man Ovariektomie, die Entnahme ein oder beider Eierstöcke und Ovariohysterektomie, welche eine erweitere Form ist, bei der zusätzlich auch Teile oder die komplette Gebärmutter entfernt werden.

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Kapitel

Funktion verschiedener wichtiger Komponenten

Auswirkungen der Kastration

Pro- und Kontra Kastration

Frühkastration



Funktion verschiedener wichtiger Komponenten

Hoden: Produzieren Spermien und Geschlechtshormone, sogenannte Androgene.

Eierstöcke: Produktionsort für Eizellen und weibliche Geschlechtshormone

Geschlechtshormone: Werden hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, in den Keimdrüsen gebildet. Entfernt man die Keimdrüsen, gehen diese Hormone nicht komplett verloren. Geringe Mengen der Geschlechtshormone werden auch von der Nebennierenrinde produziert.

Testosteron: Kommt bei beiden Geschlechtern vor, allerdings in verschiedener Konzentration und mit unterschiedlicher Wirkungsweise. Spielt eine wichtige Rolle in der Pubertät und dem Verhalten männlicher Tiere



Auswirkungen der Kastration

Die tatsächlichen Auswirkungen der Kastration auf Kaninchen ist bisher wenig untersucht worden. Bei anderen Tierarten, insbesondere bei Mensch und Hund sind zahlreiche mögliche Auswirkungen auf physischer und psychischer Ebene bekannt. Kastrationen werden in vielen Fällen genutzt um die Tiere unfruchtbar zu machen. Da die Keimdrüsen aber wie erwähnt auch der Produktion von Hormonen dienen, kann eine Entfernung auch zahlreiche andere Folgen haben.

Im folgenden werden die Auswirkungen der Kastration bei anderen Tieren beschrieben. Dies dient der Verdeutlichung der möglichen Auswirkungen einer Kastration, nicht aber können Kaninchen mit anderen Tierarten gleichgesetzt werden.


Tabelle 1: Vor- und Nachteile der Kastration bei Hunden nach Sanborn (2007)

Kastration Rüde
Vorteile Nachteile
  • keine Erkrankungen an Hodenkrebs möglich
  • verringert die Wahrscheinlichkeit von Prostataproblemen ausser Prostatakrebs
  • verringert die Wahrscheinlichkeit von Analdrüsenentzündungen

  • die Wahrscheinlichkeit für Knochenkrebs steigt an, wenn vor dem ersten Lebensjahr kastriert wird
  • Erhöhung des Risikos für Herztumore um den Faktor 1.6
  • dreifach höheres Risiko von Schilddrüsenunterfunktion
  • erhöhtes Risiko von Nachlassen der kognitiven Fähigkeiten im Alter
  • dreimal höheres Risiko für Fettleibigkeit
  • vierfach höheres Risiko an Prostatakrebs zu erkranken
  • verdoppelt die Wahrscheinlichkeit an Blasenkrebs zu erkranken
  • erhöht die Wahrscheinlichkeit von Unverträglichkeit von Impfstoffen
Kastration Hündin
Vorteile Nachteile
  • sofern die Hündin vor dem Alter von zweieinhalb Jahren kastriert wird verringert sich das Risiko an einem Mammikarzinom zu erkranken
  • keine Gebärmutterentzündung
  • verringert das Risiko einer Analdrüsenentzündungen
  • keine Tumorn im Bereich der Gebärmutter und/oder der Eierstöcken möglich

  • die Wahrscheinlichkeit für Knochenkrebs steigt an, wenn vor dem ersten Lebensjahr kastriert wird
  • erhöht die Gefahr an Milzkrebs um den Faktor 2,2
  • verdreifacht das Risiko einer Schilddrüsenunterfunktion
  • Fettleibigkeitsrisiko erhöht sich um einen Faktor von 1,6 - 2
  • zwischen 4 und 20 % aller kastrierten Hündinnen leiden danach an Inkontinenz
  • erhöht das Risiko von einer nach innen Wölbung der Vulva, dadurch erhöhte Infektionsgefahr
  • verdoppelt die Gefahr an Blasenkrebs zu erkranken

Risiken einer Gebärmutterentfernung bei der Frau (nach news-medical.net)

  • drei Mal höheres Risiko für Kreislauferkrankungen bei entfernen der Gebärmutter, sieben Mal höher beim entfernen der Eierstöcke
  • Osteoporose und ein erhöhtes Risiko von Knochenbrüchen
  • Vaginalprolaps (in bis zu 80 % aller Fälle)
  • Harninkontinenz (Risiko verdoppelt), Stressinkontinenz um den Faktor 2,4 erhöht
  • Verlust von Unterstützung für die Blase und Darm
  • erhöhtes Risiko für Nierenzellkarzinom

Diese Beispiele zeigen, dass eine Kastration gesundheitliche Folgen haben kann, deren Risiken nicht zu unterschätzen sind. Mangels Untersuchungen an Kaninchen ist noch unbekannt, inwieweit auch diese Tiere betroffen sein können.

Bekannt sind bei Kaninchen eine Veränderungen im Verhalten. Kastrierte Rammler sind wesentlich verträglicher als unkastrierte Rammler. Je früher ein Kaninchen kastriert wird, desto gravierender scheint sich dies auf sein Verhalten auszuwirken. Sehr spät kastrierte Rammler zeigen in der Regel weitaus mehr rammlertypische Verhaltensweisen als sehr früh kastrierte Tiere. Ähnliches lässt sich auch bei weiblichen Kaninchen beobachten.

Wie bereits in einem anderen Kapitel beschrieben entwickeln einige Kaninchen geschlechtsspezifische äußere Merkmale (Rammlerkopf). Auch hierauf kann die Kastration Einfluss nehmen. Inwieweit das Aussehen Wirkung auf ein Verhalten innerhalb der Gruppe haben kann, ist bei Kaninchen nicht untersucht.

Bei Kaninchen können folgende körperliche Veränderung nach der Kastration vorkommen: größere, stärkere Knochen bei Kaninchen, die im Alter von 3 Monaten kastriert wurden, Vergrößerung der Hirnanhangsdrüse, Vergrößerung des Thymus bei Kaninchen, die im Alter von 1 – 3 Monaten kastriert wurden, Verzögerung der Involution des Thymus, Hypertrophie der Nebennieren nach Entfernen der Eierstöcke sowie eine Verbreiterung der Nebennierenrinde bei Verkleinerung der Marksubstanz (Rühle 2012).



Pro- und Kontra Kastration

Für den Halter bedeutet eine Zucht einen großen Zeit- und Kostenaufwand, ein umfangreiches Fachwissen über Genetik und Haltung, Verwendungsmöglichkeiten für den Nachwuchs und die Auswahl passender Tiere.


Rammler

Viele Kaninchen und die meisten Halter eignen sich nicht, um eine Zucht aufzubauen. Da Kaninchen soziale Tiere sind und Artgenossen ein wichtiger Aspekt der tiergerechten Haltung sind, ist eine Kastration daher oft unumgänglich. Unkastrierte männliche Tiere sollten in der Regel nicht gemeinsam gehalten werden. Über die Haltung von kastrierten Weibchen und unkastrierten männlichen Tieren liegen bisher nur wenige Erfahrungsberichte vor. Bislang lässt sich keine Aussage darüber treffen, inwieweit diese Konstellation empfehlenswert ist. Daher sollten Rammler, die nicht zur Zucht eingesetzt werden, kastriert werden.

Unter natürlichen Bedingungen sind Rammler nicht das ganze Jahr über in Paarungsstimmung. Ihr Hodengewicht und damit ihre Fortpflanzungsfähigkeit variiert stark. In der neutralen Zeit sind die Hoden zurückgebildet. Die Rammler sind dann untereinander sehr friedlich. Im Januar (ausgehend von diesen Breiten) beginnt die Paarungszeit. Die Hoden schwellen an, die Rammler werden untereinander aggressiver (Boback 1970). Die Zurückbildung der Hoden lässt sich nicht unbedingt mit einer Kastration gleichsetzten. Ganz unnatürlich ist es allerdings nicht dass Rammler nicht ständig Fortpflanzungsbereit sind.


Weibliche Kaninchen

Immer häufiger werden auch weibliche Kaninchen kastriert. Unter anderem auch als Prophylaxe gegen Gebärmutterkrebs. Gebärmutterkrebs gilt als eine der häufigsten Krebsarten bei Kaninchen (Manning et al. 1994).

Die Häufigkeit von Uterustumoren wurden in verschiedenen Studien untersucht.

Green (1938) wertete 1932 - 1937 einen Kaninchenbestand in einem Forschungslabor aus. Es handelte sich dabei um Kaninchen verschiedener Rassen die auf verschiedene Krankheiten getestet wurden. Es waren jeweils zwischen 400 - 500 Kaninchenweibchen vorhanden. Die Tiere lebten einzeln in Laborkäfigen und wurden mit kommerziellem Mischfutter ernährt. Nach ihrem Tod wurden die Tiere seziert. In den ersten beiden Jahren konnten bei keinem der Tiere Uterustumore gefunden werden. In den folgenden beiden Jahren wurden bei vier der Kaninchen Tumore im Uterus gefunden. Im fünften Jahr waren es 17 Tiere (3,5 %). 1937 war die Anzahl der erkrankten Tiere mit 62 (12,6 %) am höchsten.

1941 wurde eine zweite Studie durchgeführt. Aus dem selben Bestand wurden Daten von 1931 bis 1941 ausgewertet. Von 849 Kaninchenweibchen wurden bei 142 Uterustumore gefunden (16,7 %). Bis auf ein Tier waren alle älter als 2 Jahre. Das durchschnittliche Alter der Kaninchen war höher als 4 Jahre. Bei Kaninchen die zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr starben, lag die Krebsrate bei 4.2 %. Bei Kaninchen zwischen 5 - 6 Jahren lag sie bei 79,1 %. Nach Green (1958) starben die Kaninchen eines natürlichen Todes. Der Krebs muss nicht die Todesursache gewesen sein.


Heckermann (2008) wertete die Befunde von 1303 Kaninchen auf, welche zwischen 1987 und 2007 an die Veterinärmedizinischen Universität Wien eingesandt worden waren. 215 davon waren Präparate von weiblichen Kaninchen. Die Tiere waren zwischen 7 Monaten und 11 Jahren alt. 8,36 % der weiblichen Tiere welche seziert wurden und 23,26 % der Häsinnen, von welchen das Einsendematerial stammte, zeigten Veränderungen der Gebärmutter. Insgesamt konnten bei 10,82 % Veränderungen an der Gebärmutter festgestellt werden. Das Durchschnittsalter der betroffenen Tiere betrug 4 Jahre und 4 Monate. Das jüngste Tier war 7 Monaten als, das Älteste 9 Jahren und 9 Monaten. 58,33 % der betroffenen Kaninchen war über 4 Jahre alt. An bösartigen Tumoren litten von den 1303 Kaninchen 4,76 %. Bei den Tieren, welche komplett zu Sektion eingeschickt wurden und die von bösartigen Tumoren betroffen waren hatten die Tumore in 41,03 % gestreut.


Ingalls et al. (1964) werteten Versuchskaninchen, welche aus einem Geschwisterpaar gezüchtet wurden, um Tuberkulose zu untersuchen. Von 1735 weiblichen Kaninchen starben 1382 bevor sie 2,5 Jahre alt waren. Von den 353 die später starben wurden bei 86 Tieren ein Uterustumor gefunden.


Weitere Daten liegen von der Ohio State University vor. Bei 83 Kaninchen waren 4 % erkrankt. An der Tierärztlichen Hochschule Hannover wurden über 10 Jahre 2398 Diagnosen für Kaninchen erstellt. 0 - 5% der Tiere waren jährlich an Krebs erkrankt, davon 0 - 1% an Gebärmutterkrebs (Rühle 2012).


Bei vielen dieser Untersuchungen muss beachtet werden dass bereits kranke Tiere mit offensichtlichen Symptomen genutzt wurden. Für andere Studien wurden Tiere genutzt die ebenso für andere Versuche verwendet wurden. Daher kann die Anzahl der gefundenen Uterustumore höher sein als im eigentlichen Haustierbestand.


Tabelle 2: Zusammenfassung von Untersuchungen bezüglich der Anzahl an weiblichen Kaninchen mit Gebärmutterkrebs

Untersuchte Kaninchen
Kaninchen mit Gebärmutterkrebs
Quelle
Anzahl
[%]
400 - 500*
0 - 62
0 - 12,6
Green 1938
849*
142
16,7
Green 1941
1303*
62
4,76
Heckermann 2008
353*
86
24,36
Ingalls et al. 1964
83*
3
4
Rühle 2012
2398
10
0,4
Rheker 2001

* = nur weibliche Tiere


Die Entstehung von Tumoren wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Eine funktionierende Immunabwehr spielt ebenso eine Rolle wie die genetische Veranlagung. So zeigen die Untersuchungen von Green (1938) dass einige Rassen häufiger erkranken als andere. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bezüglich der Krebsentstehung. Ein Mangel an wichtigen Nährstoffen bedingt eine erhöhte Anfälligkeit von Krebs. So kann bei Proteinmangel die Immunfunktion nicht ausreichend aufrecht erhalten werden (Daly 1990), welche unter anderem auch für Vernichtung entarteter Zellen zuständig ist. Bestimmte Nähr- und Wirkstoffe haben zudem antikanzerogen Wirkungen, auch auf die Gebärmutter (Chandra 1992).

Temperatur und Lichteinfluss spielen eine wichtige Rolle bezüglich des Sexualverhaltens von Kaninchen (Schlolaut 2004). Beobachtungen von Haltern bestätigen, dass Weibchen in Innenhaltung, welche extreme Hitze zeigten und ausquartiert wurden daraufhin wesentlich ruhiger und ausgeglichener verhalten haben. Weibchen, vor allem solche die unter ihren Hormonen zu leiden haben, sollten daher in Außenhaltung gehalten werden.

Eine vernünftige Haltung und Ernährung senkt so das Risiko an Gebärmutterkrebs zu erkranken. Die Prognose ist auch bei älteren Tieren Uterustumor sehr gut sofern es noch nicht zu Metastasierung gekommen ist (Ewringmann 2005). Daher bleibt die Frage offen, ob eine vorsorgliche Kastration bei weiblichen Tieren in dieser Hinsicht wirklich sinnvoll ist.

Empfehlenswert ist eine Kastration dann wenn die medizinische Notwendigkeit vorliegt oder das Tier unter seinem eigenen Sexualverhalten leidet, mit einer Optimierung der Haltung aber keine Verbesserung zu erzielen ist.



Frühkastration

Eine Frühkastration ist eine Kastration vor der Geschlechtsreife. Der Vorteil der Frühkastration ist dass keine Kastrationsquarantäne abgesessen werden muss. Die Rammler müssen also nicht von Geschwistern und Elterntieren getrennt werden. Auch bei reinen Rammlerkonstellationen wird die Frühkastration empfohlen da Frühkastraten als verträglicher gelten.

Die Geschlechtsreife ist die Entwicklung vom Jungtier zum Erwachsenen. Die Geschlechtshormone welche hauptsächlich in den Keimdrüsen gebildet werden nehmen einen wesentlichen Einfluss. Die Pubertät bringt sowohl körperliche als auch psychische Veränderungen.

Eine Kastration vor der Geschlechtsreife behindert diese Entwicklung. Dies kann irreparable, schwerwiegende Folgen für den gesamten Organismus selbst und das Tier innerhalb seiner Gesellschaft haben kann. Dokumentiert sind Unterschiede zwischen Tieren die vor und solche die nach der Geschlechtsreife kastriert wurden bei einigen Tierarten. Beobachtet werden vor allem eine Störung der Persönlichkeitsentwicklung. Frühkastrierte Tiere gelten als "verspielter", "kindlicher" und weniger aggressiv. Da bei reinen Rammlerkonstellationen Frühkastraten verträglicher sind scheint dies auch auf Kaninchen zuzutreffen. Für den Halter mag das bei erster Betrachtung positiv sein, aber für das Tier innerhalb seiner Gesellschaft unangenehme Auswirkungen haben.

In verschiedenen Foren suchen immer wieder Kaninchenbesitzer Rat, deren Pärchen untereinander Probleme haben, da das weibliche Tier den Kastrat stark bedrängt. Ein Großteil dieser Rammler wurde frühkastriert. Zusammenhänge wären möglich, wenn die Frühkastraten nicht entsprechend den Wünschen der Damen reagieren können. Das mögliche Ausmaß einer solchen Störung ist für den Menschen kaum zu erkennen.

Mit Beginn der Geschlechtsreife wandern einige Kaninchen aus ihren Gruppen ab oder werden aktiv vertrieben. Es ist nicht ungewöhnlich dass Kaninchen auch längere Zeit ohne Gruppe sind. Werden die Rammler also kurz vor der Geschlechtsreife von den anderen Tieren getrennt ist keine Störung der Verhaltensentwicklung zu befürchten. Ideal ist es wenn die männlichen Geschwister möglichst lange zusammen bleiben oder bei ausgewachsenen Rammler bleiben können.

Sofern Rammler und Weibchen rechtzeitig getrennt werden, die Tiere vernünftig gehalten wurden und werden und der Halter auf seine Tiere eingehen kann sind die Risiken auf Folgeschäden bei einer Spätkastration minimal bis gar nicht vorhanden. Vergleichsweise sehr hoch sind die möglichen Risiken einer Frühkastration.

Wann der richtige Zeitpunkt für eine Kastration ist hängt von dem Charakter des Tieres und den gegebenen Umständen ab. So sollten beispielsweise ängstliche und zurückhaltende Rammler später kastriert werden als "Draufgänger". Bei Rammler, die aus wenig idealen Verhältnissen stammen und schon sehr früh von Geschwistern und der Mutter getrennt wurden und bei später Kastration noch mehrere Monate alleine sitzen müssten kann auch eine Frühkastration sinnvoll sein.

Eine Frühkastration ist nicht nötig um reine Rammlergruppen zu halten und es ist zu empfehlen, wenn vernünftige Alternativen bestehen, eine Frühkastration zu umgehen.

Insgesamt sollte der Zeitpunkt der Kastration individuell entsprechend der Möglichkeiten, Alternativen und dem einzelnen Kaninchen entschieden werden.




Quellen

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Ingalls, T. H.; Adams, W. M.; Lurie, M. B.; Ipsen, J. (1964): Natural History of Adenocarcinoma of the Uterus in the Phipps Rabbit Colony. J Natl Cancer Inst 33(5). 799-806

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